Aus dem letzten Hause

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9788711517192
Sprache: Deutsch
Umfang: 58 S., 0.99 MB
Auflage: 1. Auflage 2017
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Format: EPUB
DRM: Digitales Wasserzeichen

Beschreibung

"Nein, ich sollte ihr lieber erzählen, was ich da auf der Bahn gewollt hätte, ich wäre doch nicht fortgefahren, ob ich da jemand erwartet hätte. Ich fühle, wie meine Backen heiß werden: jetzt examiniert sie mich sogar. Ich will doch einmal sehen, ob sie Wahrheit vertragen kann. Ach nichts, ich wollte mich nur ein wenig unter den Zug werfen, dabei lache ich recht laut." Doch Walter, der hier in seinen Tagebuchblättern von einer entscheidenden Begegnung berichtet, wirft sich nicht unter den Zug. Stattdessen vertieft sich sein Gespräch mit der jungen Frau, die Martha heißt, was schließlich dazu führt, dass sie ihn nach Hause begleitet und die Nacht über bei ihm bleibt. Am nächsten Tag schon holt sie ihre Sachen und zieht bei ihm ein. Doch am Ende seiner Tagebuchaufzeichnungen ist er wieder allein und ihn plagt eine "entsetzliche, furchtbare Angst" ... Der Band enthält neben der bewegenden Titelerzählung "Aus dem letzten Hause" auch Georg Hermanns frühe Erzählungen "Der Wert des Lebens", "Ein Gruß", "Unvergessliches", "Aus einem Vortrag", "Auf Posten", "Der Tod", "Ein Nachruf" und "Der Heringssalat".-

Autorenportrait

Georg Hermann, eigentlich Georg Hermann Borchardt (18711943), war ein deutscher Schriftsteller. Georg Hermann wurde 1871 als jüngstes von sechs Kindern einer alteingesessenen jüdisch-berlinerischen und später verarmten Kaufmannsfamilie geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums durchlief er eine Kaufmannslehre und arbeitete als Gehilfe in einem Krawattengeschäft. Von 1896 bis 1899 besuchte er literarische, kunstgeschichtliche und philosophische Vorlesungen an der Universität Berlin. Später war er beim Statistischen Amt Berlin beschäftigt, schrieb daneben Texte für Zeitungen und Zeitschriften und machte sich durch Feuilletons, Kunstkritiken und als Verfasser kunsthistorischer Werke nach und nach einen Namen. Obwohl er sich bereits als Schüler schriftstellerisch versucht und später unter anderem drei Bände Prosaskizzen veröffentlicht hatte, setzte er sich als Schriftsteller allerdings erst relativ spät durch: Erst der Roman "Jettchen Gebert" (1906) machte ihn mit einem Schlag berühmt. "Jettchen Gebert" und sein Fortsetzungsband "Henriette Jacoby", die ein Bild des liberalen Geistes im Berlin der 1840er Jahre in einer jüdischen Familie zeichnen, waren Bestseller mit zusammen mehr als 260 Auflagen. Hermann lebte fortan als vielgelesener Romancier in Berlin, zeitweise in Neckargemünd bei Heidelberg. Sein literarisches Vorbild war Theodor Fontane, was ihm auch die Bezeichnung "jüdischer Fontane" eintrug. Neben oft stark autobiografisch getönten jüdisch-bürgerlichen Themen griff er auch Stoffe aus den unteren sozialen Schichten ("Kubinke", 1910, der Zuhälterroman "Rosenemil", 1935) und aus der preußischen Geschichte auf. Seine Romane sind Unterhaltungsliteratur von Rang, wie sie in Deutschland selten ist.Durch die nationalsozialistischen Machthaber ständig bedroht, entschloss sich Hermann nach dem Reichstagsbrand im Jahre 1933, Deutschland zu verlassen und ging nach Holland ins Exil. Seine Werke standen auf der "Schwarzen Liste" und wurden bei den Bücherverbrennungen im Mai 1933 den Flammen übergeben. Im Exil schrieb Hermann unter schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen weitere Romane. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht wurde Hermann mit seiner Tochter aus zweiter Ehe Ursula und deren Sohn Michael in das Durchgangslager Westerbork und am 16. November 1943 ohne Tochter und Enkel in das KZ Auschwitz deportiert. Der Transport mit 995 "Juden aus dem Lager Westerbork" erreichte Auschwitz am 17. November 1943. Als Georg Hermanns Todesdatum gilt der 19. November 1943.

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