Der Fremde

Tatort Köln, Krimi

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783966982184
Sprache: Deutsch
Umfang: 280 S.
Format (T/L/B): 2.3 x 20.4 x 13.7 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Plötzlich blieb Janine stehen. Ihr war, als hätte sie ein Geräusch gehört. Es hatte sich angehört, als würde Holz brechen. Rechts und links von ihr waren Wiesen oder eher Felder, die schon lange nicht mehr bewirtschaftet wurden. Das Stück, das sie gerade entlanglief, war noch finsterer als das Stück, das sie bereits hinter sich gebracht hatte, da sie die Straße verlassen hatte. Es handelte sich um eine Abkürzung, einen schmalen Weg, der später in eine Straße der Ortschaft mündete. Diesen Weg ging sie immer, er sparte einige Minuten. Da hörte sie wieder das Geräusch. Sie blieb stehen und schaute sich um, aber da war nichts. Sie griff nach ihrem Handy und schaltete das Licht ein. Wieso war sie nicht weiter die Straße entlanggelaufen? Weil sie diesen Weg schon unzählige Male gegangen war und nicht zu den wirklich schreckhaften Frauen gehörte, gab sie sich selbst die Antwort. Doch heute war irgendwie alles anders. Ihr Atem ging immer schneller. Sie erhöhte ihr Tempo und überlegte, ob sie nicht kehrtmachen sollte, um zurück zur Straße zu gehen, aber in wenigen Minuten würde sie diesen kleinen dunklen Pfad auch hinter sich gelassen haben und damit wäre sie fast zu Hause. Fast! Noch ein Knacken. Ein Atem, der schneller ging. War das ihr Atem oder der von jemand anderem? Sie wusste es nicht. Ihr Herz raste, dann blieb sie stehen und drehte sich um, sie musste Gewissheit haben. In der Hand hielt sie ihr Handy, das den Pfad etwas beleuchtete. Es war niemand zu sehen. Erleichtert atmete sie aus und lachte, es waren doch nur Hirngespinste, die ihr eine solche Heidenangst einjagten. Sie beschloss, über das Feld zu gehen. Kaum wandte sie sich um, erschrak sie. Plötzlich stand ein Mann vor ihr. 'Was wollen Sie.', kam es angsterfüllt über ihre Lippen. Sie war starr vor Furcht. 'Keine Angst, das wird schön', hörte sie noch ganz leise, bevor der Mann fest nach ihr griff.

Autorenportrait

Salim Güler, aufgewachsen in Norddeutschland, studierte in Köln Wirtschaftswissenschaften und promovierte an der TU-Chemnitz. Schon als Schüler begann er mit dem Schreiben von selbsterfundenen Geschichten und diese Leidenschaft ließ ihn bis heute nicht los. In seinen Romanen finden sich immer wieder gesellschaftlich aktuelle Themen, die er geschickt in eine fiktive und hochspannende Geschichte einzubetten versteht. Seine Bücher sind regelmäßig in der BILD-Bestsellerliste zu finden.

Leseprobe

Plötzlich blieb Janine stehen. Ihr war, als hätte sie ein Geräusch gehört. Es hatte sich angehört, als würde Holz brechen. Rechts und links von ihr waren Wiesen oder eher Felder, die schon lange nicht mehr bewirtschaftet wurden. Das Stück, das sie gerade entlanglief, war noch finsterer als das Stück, das sie bereits hinter sich gebracht hatte, da sie die Straße verlassen hatte. Es handelte sich um eine Abkürzung, einen schmalen Weg, der später in eine Straße der Ortschaft mündete. Diesen Weg ging sie immer, er sparte einige Minuten. Da hörte sie wieder das Geräusch. Sie blieb stehen und schaute sich um, aber da war nichts. Sie griff nach ihrem Handy und schaltete das Licht ein. Wieso war sie nicht weiter die Straße entlanggelaufen? Weil sie diesen Weg schon unzählige Male gegangen war und nicht zu den wirklich schreckhaften Frauen gehörte, gab sie sich selbst die Antwort. Doch heute war irgendwie alles anders. Ihr Atem ging immer schneller. Sie erhöhte ihr Tempo und überlegte, ob sie nicht kehrtmachen sollte, um zurück zur Straße zu gehen, aber in wenigen Minuten würde sie diesen kleinen dunklen Pfad auch hinter sich gelassen haben und damit wäre sie fast zu Hause. Fast! Noch ein Knacken. Ein Atem, der schneller ging. War das ihr Atem oder der von jemand anderem? Sie wusste es nicht. Ihr Herz raste, dann blieb sie stehen und drehte sich um, sie musste Gewissheit haben. In der Hand hielt sie ihr Handy, das den Pfad etwas beleuchtete. Es war niemand zu sehen. Erleichtert atmete sie aus und lachte, es waren doch nur Hirngespinste, die ihr eine solche Heidenangst einjagten. Sie beschloss, über das Feld zu gehen. Kaum wandte sie sich um, erschrak sie. Plötzlich stand ein Mann vor ihr. 'Was wollen Sie ', kam es angsterfüllt über ihre Lippen. Sie war starr vor Furcht. 'Keine Angst, das wird schön', hörte sie noch ganz leise, bevor der Mann fest nach ihr griff.

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