Globalisierung und Militarisierung

'Krieg, Handel und Piraterie, Dreieinig sind sie, nicht zu trennen', Verlag am Park

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783897932944
Sprache: Deutsch
Umfang: 324 S.
Format (T/L/B): 2.7 x 21.1 x 12.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2013
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

'Weltfrieden durch Freihandel!' Diese Parole geistert seit Jahrhunderten durch politische Papiere und Reden. Dabei wissen selbst jene, die sie benutzen, dass der Freihandel ein Instrument der Starken zur Eroberung der Märkte der Schwächeren ist. Generalgouverneur Coen schrieb an das Direktorium der Holländisch-Ostindischen Kompanie in Amsterdam, nachdem er das alte Djakarta in Indonesien hatte niederbrennen lassen: 'Wir können nicht Handel ohne Krieg und Krieg nicht ohne Handel führen.' Und auch Goethe wusste: 'Krieg, Handel und Piraterie, / Dreieinig sind sie, nicht zu trennen.' Der Historiker Helmut Bock hat die letzten 500 Jahre untersucht, wie das Streben nach einem weltweiten Frieden durch wirtschaftliche Interessen konterkariert wurde. Die 'Friedensperspektive', die von 'hirnkranken Patrioten der Mittelklasse Deutschlands' propagiert werde, warnte Karl Marx in seiner zweiten Generalratsadresse an die Internationale Arbeiterassoziation, wäre auch wieder nur Krieg, und dieser, so Friedrich Engels 1888, sei 'ein Weltkrieg von einer bisher nie gekannten Ausdehnung und Heftigkeit. Acht bis zehn Millionen Soldaten werden sich untereinander abwürgen und dabei ganz Europa kahl fressen wie noch nie ein Heuschreckenschwarm. Die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges zusammengedrängt in drei bis vier Jahre und über den ganzen Kontinent verbreitet.' Am Vorabend des Erinnerns an den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren beschäftigt sich Helmut Bock mit den Worten und den Taten von Friedensstiftern und Heilsbringern in Vergangenheit und Gegenwart.

Autorenportrait

Helmut Bock, Jahrgang 1928, geboren und aufgewachsen in Köln. Nach britischer Kriegsgefangenschaft Landarbeiter in Westfalen, dann Schutzpolizist und Lehrer an der Polizeischule von Groß-Berlin, ab 1948 Studium an der Humboldt-Universität. 1960 Promotion in Leipzig über Ludwig Börne, den deutsch-jüdischen Vormärz-Demokraten. Zu Bocks akademischen Lehrern gehörten Ernst Bloch und Walter Markov, Ernst Engelberg und Hans Mayer. Von 1960 bis zur »Abwicklung« arbeitete Prof. Bock an der Akademie der Wissenschaften der DDR.

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