Beschreibung
Wer um die Jahrtausendwende Zeitung las, hätte Nordrhein-Westfalen für einen Mafiastaat halten können: Von Filz war die Rede, es gab sogar einen Paten, und im Mittelpunkt stand eine Bank, um die sich alles drehte: die Westdeutsche Landesbank, kurz WestLB. Wer jedoch - wie die Fallstudie - ein knappes Vierteljahrhundert später mittels politikwissenschaftlicher Methoden und demokratietheoretisch reflektiert auf die politische Rolle der WestLB in den 1980er und 90er Jahren schaut, gelangt zu differenzierten Urteilen. Zwar gab es Schattenpolitik und problematische informelle Beziehungsnetzwerke, jedoch lässt sich Informalität nicht pauschal delegitimieren. Demokratie funktioniert nicht ohne sie. Wo verlaufen also die Grenzen zwischen legitim und illegitim? Die fallorientierte, qualitative Studie sucht Antworten, die auch heute relevant bleiben.
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