Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,3, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen, Veranstaltung: Psychologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Überbringung von Todesnachrichten gehört zu den schwierigsten Aufgaben in allen Helferberufen, so auch im Berufsfeld der Polizei. Viele Helfer berichten, dass sie sich daran trotz jahrelanger Erfahrung nicht gewöhnt haben und auch nicht gewöhnen werden. Derartige Einsätze sind für Polizeibeamte mit besonderen psychischen Belastungen verbunden, da bei solchen Einsätzen mit einem erhöhten emotionalen Spannungsniveau zu rechnen ist. Das Berufsfeld der Polizei ist in der Gesellschaft u.A. als Helferberuf anerkannt, jeder Notruf der auf einer Leitstelle eingeht, steht mit der Forderung nach Hilfe im Kontext. Die Überbringung einer Todesnachricht steht mit dieser erwarten Hilfe nicht im Einklang, denn hier kann der Polizeibeamte nicht mehr helfen. Er steht vor der Aufgabe Hinterbliebenen den Tod eines nahestehenden Menschen zu übermitteln. Dies bedeutet, dass der Polizeibeamte die Hinterbliebenen in eine gefühlsmäßige Schieflage befördert, welche meist mit tiefem emotionalen Schmerz verbunden ist. Genau aus diesem Grund zählt das Überbringen einer Todesnachricht zu den schwersten Aufgaben der Polizei.Betrachtet man die Polizeiarbeit objektiv, lassen sich zwei Stressorengruppen erkennen, nämlich administrative und operative Stressoren. Hinsichtlich dieser zwei Stressorengruppen muss eine Unterscheidung getroffen werden, da sie sich in ihrer Stressfrequenz, sowie in ihrem Stresserleben differenzieren.Inhaltsverzeichnis1 Einleitung1.1 Administrative und organisatorische Stressoren1.2 Operative, polizeitypische Stressoren2 Die Konfrontation mit dem Tod3 Der Polizeibeamte als Überbringer von Todesnachrichten4 Bewältigungsstrategien bei der Überbringung von Todesnachrichten4.1 Konfrontative Bewältigung4.2 Distanzierung4.3 Selbstkontrolle4.4 Suche nach sozialer Unterstützung4.5 Übernahme von Verantwortung4.6 Flucht, Rückzug und Vermeidung4.7 Problembezogene Lösungsversuche / geplante Problemlösung4.8 Positive Neueinschätzung5 Stressbewältigungstypen beim Überbringen von Todesnachrichten5.1 Typ 1: Der empathische Herausgeforderte5.2 Typ 2: Der distanzierte Herausgeforderte5.3 Typ 3: Der idealisierte Herausgeforderte5.4 Typ 4: Der Mischtypus5.5 Typ 5: Der hilfesuchende Bedrohte5.6 Typ 6: Der hilfesuchende Überforderte6 Fazit
Inhalt
Hinweis im Sinne des GleichbehandlungsgesetzesInhaltsverzeichnisAbkürzungsverzeichnis1 Einleitung1.1 Administrative und organisatorische Stressoren1.2 Operative, polizeitypische Stressoren2 Die Konfrontation mit dem Tod3 Der Polizeibeamte als Überbringer von Todesnachrichten4 Bewältigungsstrategien bei der Überbringung von Todesnachrichten4.1 Konfrontative Bewältigung4.2 Distanzierung4.3 Selbstkontrolle4.4 Suche nach sozialer Unterstützung4.5 Übernahme von Verantwortung4.6 Flucht, Rückzug und Vermeidung4.7 Problembezogene Lösungsversuche / geplante Problemlösung4.8 Positive Neueinschätzung5 Stressbewältigungstypen beim Überbringen von Todesnachrichten5.1 Typ 1: Der empathische Herausgeforderte5.2 Typ 2: Der distanzierte Herausgeforderte5.3 Typ 3: Der idealisierte Herausgeforderte5.4 Typ 4: Der Mischtypus5.5 Typ 5: Der hilfesuchende Bedrohte5.6 Typ 6: Der hilfesuchende Überforderte6 FazitLiteraturverzeichnis
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