Die Jagd nach Atlantis

Thriller, Goldmann Allgemeine Reihe

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783442466443
Sprache: Deutsch
Umfang: 539 S.
Format (T/L/B): 3.6 x 18.8 x 12 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Eine verlorene Zivilisation, eine gefährliche Jagd und ein tödliches Geheimnis - das Abenteuer kann beginnen!

Die Jagd nach dem legendären Atlantis hat schon viele Menschen in den Untergang getrieben. Das weiß die Archäologin Nina Wilde nur zu genau, schließlich waren ihre eigenen Eltern bis zu ihrem Tod davon besessen, das verschwundene Inselreich zu finden. Doch jetzt glaubt Nina selbst zu wissen, wo sie suchen muss. Und mit der finanziellen Unterstützung des milliardenschweren Kristian Frost kann sie sich auf die Jagd begeben. Allerdings setzt der Anführer einer geheimen Bruderschaft alle Mittel ein, um zu verhindern, dass Nina dem Geheimnis auf die Spur kommt ...

Autorenportrait

Andy McDermott arbeitete als Redakteur und Journalist für verschiedene Magazine, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Die Serie um die schöne Archäologin Nina Wilde wurde auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der die Presse begeistert und ein

Leseprobe

Tibet Noch war die Sonne über den Gipfeln des Himalajas nicht aufgegangen, aber Henry Wilde war bereits wach. Seit zwei Stunden wartete er auf den Moment, in dem das erste Sonnenlicht die Berge berühren würde. Er wartete schon länger als zwei Stunden, überlegte er. Es waren eher Jahre, es war der größte Teil seines Lebens. Was als jugendlicher Wissensdurst begonnen hatte, war im Laufe der Zeit ausgewachsen zu einer. er zögerte, das Wort Besessenheit zu verwenden, doch das war es geworden. Eine Besessenheit, die ihm Hohn und Spott vonseiten der akademischen Welt eingebracht und fast sein ganzes Vermögen aufgezehrt hatte. Doch diese Besessenheit hatte ihn auch mit einer der beiden bemerkenswertesten Frauen zusammengebracht, die er je kennengelernt hatte. 'Wie lange noch bis zum Sonnenaufgang?', fragte Laura Wilde, seit fast zwanzig Jahren Henrys Frau, die sich in ihrem dicken Anorak neben ihn setzte. Die beiden waren sich im Studium an der New Yorker Columbia University begegnet. Zwar hatten sie einander schon vorher bemerkt - da Henry einen Meter fünfundneunzig groß und strohblond war und Laura feuerrotes Haar hatte, wäre ihnen das Gegenteil auch schwergefallen -, doch erst als Henrys Referat über das Objekt seiner Besessenheit vor dem gesamten Kurs von seinem Professor verrissen wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Lauras erste drei Worte bewirkten bei Henry, dass er sich auf der Stelle in sie verliebte. Sie lauteten: 'Ich glaube dir.' 'Sie geht jeden Moment auf', sagte Henry mit Blick auf seine Uhr und legte liebevoll den Arm um Laura. 'Ich wünschte nur, Nina wäre hier und könnte es sich mit uns ansehen.' Ihre Tochter Nina war die zweite der beiden bemerkenswerten Frauen, die er kannte. 'Das hast du davon, eine Expedition während ihres Examens anzusetzen', rügte Laura. 'Mach nicht mich dafür verantwortlich, sondern die chinesische Regierung! Ich wollte nächsten Monat kommen, aber sie ließen sich nicht umstimmen, meinten, entweder jetzt oder nie.' 'Schatz?' 'Ja?' 'Ich habe nur Spaß gemacht. Ich mache dich nicht dafür verantwortlich. Ich wollte diese Gelegenheit doch auch nicht verpassen. Und ja, auch ich wünschte, Nina wäre hier.' 'Eine Postkarte aus Xulaodong ist kein wirklicher Ersatz dafür, oder?', seufzte Henry. 'Wir schleppen sie um die ganze Welt, von einer Sackgasse zur nächsten, und wenn wir dann endlich auf eine echte Spur stoßen, dann kann sie nicht mitkommen!' 'Wir glauben, auf eine echte Spur gestoßen zu sein', korrigierte ihn Laura. 'Gleich werden wir es wissen, nicht wahr?' Er deutete auf die Aussicht, die sich ihnen bot. Jenseits des zerklüfteten Plateaus, auf dem sie ihr Lager aufgeschlagen hatten, erhoben sich drei schneebedeckte, in etwa gleich hohe Gipfel. Gegenwärtig lagen sie im Schatten der größeren Bergkette im Osten, doch das würde sich ändern, sobald die Sonne über dieses Hindernis stieg. Und wenn das, was sie gehört hatten, stimmte, würde es sich auf spektakuläre Art und Weise ändern. Henry stand auf und reichte Laura die Hand, um ihr aufzuhelfen. Während sie sich erhob, atmete sie ein kleines Nebelwölkchen aus; das Plateau lag mehr als dreitausend Meter über dem Meeresspiegel, und die Luft war so dünn und kalt, wie keiner der beiden es je zuvor erlebt hatte. Aber sie war auch sehr klar und rein. Irgendwie wusste Henry, dass sie das finden würden, wonach sie suchten. Das erste Tageslicht erreichte die drei Gipfel. Genauer gesagt erreichte es einen von ihnen, worauf der makellos weiße Schnee auf dem mittleren Gipfel im Licht glänzend und golden erstrahlte. Beinahe wie eine Flüssigkeit strömte das Sonnenlicht den Gipfel hinab. Die beiden Berge an seinen Seiten blieben im Schatten, da das Sonnenlicht nach wie vor von der größeren Bergkette verdeckt wurde. 'Es stimmt.', flüsterte Henry mit ehrfurchtsvoller Stimme. Laura war etwas weniger ehrfürchtig. 'In meinen Augen sieht das ganz wie ein goldener Gipfel aus.' Er schenkte ihr ein Lächeln, bevor er sich wieder dem Natur Leseprobe

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